Donnerstag, 17. Dezember 2009

Gedanken zum Advent.

Dieses Gedicht hat uns der Nikolaus in unserer Weihnachtsstunde vorgelesen.





von D.Righettini

Friede auf Erden und den Menschen allen
Furchtlosigkeit, Freude und Wohlgefallen.

Den Vater im Himmel stets achten und ehren.
So war’s in der Weihnachtsbotschaft zu hören,

Die der Engel des Herrn , in der Heiligen Nacht
den Hirten auf Bethlehems Feldern gebracht

und ein jeder solle seinen Nächsten lieben
so steht’s im Buch der Bücher geschrieben

Doch was ist daraus geworden seit jener Zeit?
Wie sieht sie aus unsere Wirklichkeit?

Da klafft doch zwischen Sollen und Haben
noch immer ein allzu tiefer und breiter Graben.

Weil wir Menschen auf Erden die Brücke nicht finden
um diesen Graben zu überwinden.

Diese Brücke nicht gebaut aus Stahl, Holz oder Stein
sondern mit Liebe, Vertrauen und Verzeih’n.

Denn das Streben nach Macht und Reichtum und Geld
bestimmt das Denken auf dieser Welt.

Dabei wird der Eine doch niemals satt
bis er schließlich alles und der Andere nichts hat.

Unsere Natur, die wir aus Profitgier zerstören
obwohl sie uns noch nie tat gehören.

Sie ist uns geliehen doch nur zum verwalten
um sie für unsere Nachwelt gesund zu erhalten.

Und immer noch gibt es auf Erden den Kain,
der seinem Bruder den Schädel schlägt ein.

In schrecklichen Kriegen, die ohne Erbarmen
bringen Not und Elend den Schwachen und Armen.

Wann aber ist dies alles vorbei,
Dieser Wahnsinn und all diese Tyrannei.

Mögen doch andere Gedanken in uns reifen,
das wir endlich beginnen zu begreifen:

Dass es so wie bisher nicht weitergehen kann
und wir wieder neu zu leben fangen an.

Zu leben nach der Botschaft aus der Heiligen Nacht
Die der Engel des Herrn auch uns hat gebracht.

Kommentare:

  1. Liebe Walraud,

    ich sehe, dass es Dir schon echt Spass macht, Dich im Blog zu beschäftigen. Alles sieht schon so hübsch aus!

    Der Nikolaus war ja ein würdiger Mann! Das Gedicht, das er vorgelesen hat, ist schön!
    Nun, er hat auch lauter liebe Leute zu bescheren gehabt; besonders Dich!

    Liebe Waltraud, ich gehe jetzt auch ins Bett! Wird Zeit! Ist schon wieder spät geworden!

    Herzlich Renate

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  2. Guten Morgen, Waltraud!
    Ein Hoch unserem Dichter Dieter! Er beweist uns immer wieder, dass er sich Gedanken rund um das Leben und unsere Gesellschaft macht.
    Gott erhalte ihm seine Kreativität noch lange.
    Das will ich auch auf Deinen hier veröffentlichten Blog beziehen. Es ist schöpferische Arbeit für Dich - zur Freude aller Besucher.
    Ich grüße Dich und Dieter herzlich und wünsche Euch noch wohlige und stressfreie Adventstage. Und - vergesst nicht einen täglichen Spaziergang in unserer weißen Winterwelt!
    Herzlich Eure Gundi

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