Samstag, 27. März 2010

Die Häsin lag krank


Guten Tag liebe Blogfreunde,

da in der nächsten Woche Ostern ist, kommt heute ein passender Lückentext.
Welcher Ratschlag passt in welche Lücke? Findet ihr es heraus?
Bitte wieder bis morgen mit dem Einsetzen der Lösung warten.

Die Häsin lag krank

nach Peter Spangenberg © E.L.S.A

Da kam der Igel zu Besuch, brachte ein paar frische Kleeblätter mit und sagte: „_____ ____, _____ ___!“ Gut gemeint, aber wann kommt die Zeit, und welcher Rat wird es sein? – Tags drauf sah die Eule herein und meinte: „___ ____ ____ _____ _____!“ Sprach’s und verabschiedete sich. Die Häsin dachte: Ich kann mir aber keine Weile leisten.
Als die Feldmaus durchs Fenster guckte, fiepte sie: „____ ____, ____ _________, __ _____ ____ _____ ____ ________!“ Ja, was weißt du schon, von meiner Last, die ich zu tragen habe.
Die alte Katze sah auch kurz herein und erkundigte sich nach dem Befinden. „__ ____ _____ ______!“ meinte sie schnurrend und meinte es ja ehrlich, nur w i e wird es werden, fragte sich die Hasenmutter. Als dann der Maulwurf seine Hemmungen überwand und durchs Fenster rief: „_____ _____! ____ ___, _____ ___!“, da empfand die Häsin nur noch Bitterkeit und dachte, wie soll das hier ein gutes Ende nehmen. In der Küche tobten die Jungen, und nichts war fertig geworden. Dazu noch die eigene Angst.
Witzig sollte es klingen, als die Elster vom hohen Baum rief: „______ ___ ____ ___ ____, ______ ___ ____ ___ _______. ______, ______, ______!“ Wie soll man geduldig sein, wenn man sich nicht helfen kann und nur gute Sprüche zum besten gegeben werden, dachte die Häsin.
Können die alle sich denn gar nicht vorstellen, wie es mir zumute ist? Dachte die Kranke. Müssen die denn alle solchen gutgemeinten Unsinn reden?

Während sie noch voller Enttäuschung so nachdachte und merkte, dass all der gutgemeinte Trost im Grunde keiner war, kamen die Ameisen herein, grüßten kurz, stellen Feldblumen auf den Tisch, machten die Küche sauber, versorgten die jungen Hasen, waren bei alledem sehr leise und verabschiedeten sich ohne jeden Aufwand. Da trat viel Ruhe ein, und vor allem: Die Hoffnung wuchs.


Setzen Sie bitte die Ratschläge ein:
Kommen wir über den Hund, kommen wir über den Schwanz.
Geduld, Geduld, Geduld
Es wird schon werden
Kommt Zeit kommt Rat
Keine Sorge! Ende gut, alles gut
Kopf hoch, Frau Nachbarin, so trägt eben jeder sein Päckchen
Gut Ding will Weile haben


noch einen schönen Samstag und herzliche Grüße
Waltraud

Kommentare:

  1. Liebe Waltraud,
    das sind meine Lückenfüller!

    1.) .....Kleeblätter mit und sagte: Kommt Zeit, kommt Rat

    2.) .....Eule herein und meinte: Gut Ding will Weile haben

    3.).....fiebte sie: Kopf hoch, Frau Nachbarin, so trägt eben jeder sein Päckchen

    4.) .....erkundigte sich nach dem Befinden: Es wird schon wieder!

    5.).....durchs Fenster rief: Keine Sorge, Ede gut, alles gut

    6.) .....vom hohen Baum rief: Kommen wir über den Hund, kommen wir über den Schwanz. Geduld, Geduld, Geduld

    War wieder lustig, mitzuraten!

    Einen lieben Gruß schickt Dir Renate undich wünsche Dir einen restlichen schönen Sonntag!

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  2. Liebe Waltraud,
    die Geschichte von der Häsin, die krank im Bett liegt und sich Sorgen um ihren Nachwuchs macht, geht zu Herzen. Die Hasenmutter kann die so genannten guten Ratschläge ihrer Besucher, die nur mal vorbei schauen, aber keine Hand anlegen, nicht mehr hören.
    Die Ameisen sind die wahren Helden; leise, ohne viel Gehabe, machen sie sich an die Arbeit – und ziehen sich dann still zurück. Ihre Hilfe ist selbstlos und nicht nach Gegenleistung heischend.
    Hoffen wir, dass uns Menschenkindern, falls wir einmal - wie diese Hasenmutter – in Bedrängnis sind, fleißige Ameisen in Menschengestalt zur Hilfe eilen.

    Ich wünsche allen, die diese schöne Fabel lesen und gedanklich angeregt wurden, ein schönes Osterfest.

    Ilse

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  3. Hallo, liebe Waltraud,
    ein schönes österliches Bild hast Du da gefunden. Hasen legen zwar nicht die Eier, aber sie haben an Ostern die Aufgabe der Verteilung übernommen. Besonders die Kinder freuen sich, wenn sie viele bunte Ostereier finden, die fleißige Osterhasen draußen im Grünen versteckt haben.
    Aber das Ei ist nicht nur ein Lebensmittel, es ist auch in vielen Redensarten Sinn gebend.

    Ei des Kolumbus
    eirund
    eiern
    Nürnberger Ei
    eineiige Zwillinge
    ungelegte Eier
    Kuckucksei
    das Gelbe vom Ei

    Von meiner Mutter hörte ich oft: „Ein Ei ist ein groß’ Geschrei“, wenn um etwas Unwichtiges großes Tamtam gemacht wurde. Aber das Lustigste, das m.E. je über das Ei gesagt wurde, ist der Titel eines Fernsehfilmes:
    „Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe“!
    Stimmt doch, oder?

    Gruß Veronika

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  4. Hallo liebe Blogfreunde,

    da sind wieder nette Kommentare geschrieben worden, die Veronika hat uns noch einige Dinge ums EI eingefügt. Den Spielfilm kenne ich nicht, es ist aber was Wahres dran:-)

    Herzlich Waltraud

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