Donnerstag, 23. September 2010

Herbstbeginn


Am 22/23 September ist Herbstbeginn. Ursprünglich bedeutete das Wort Herbst „Zeit der Früchte“, „Zeit des Pflückens“, „Erntezeit“.
Im Herbst verfärben sich die Blätter an den Bäumen, bevor sie dann abfallen. Ursache ist der langsame Rückzug der Pflanzensäfte in den Stamm bzw. in die Wurzeln. Das Chlorophyll wird abgebaut und andere Blattfarbstoffe sorgen für die bunte Färbung. Bei diesen Farbstoffen handelt es sich z. B. um Carotinoide und Anthocyane. Teils sind sie im Blatt bereits vorhanden, teils werden sie neu gebildet, so bei den Anthocyanen. Die Farbstoffe haben eine Lichtschutzfunktion für das Blatt.

Bis heute war das Wetter bei uns im Saarland sonnig und warm. Ein richtiger Altweibersommer, so wie wir ihn uns wünschen. Der Name leitet sich von Spinnfäden her, mit denen junge Baldachinspinnen im Herbst durch die Luft segeln. Mit „weiben“ wurde im Althochdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet.
Wegen der lautlichen Ähnlichkeit wurde dieser Begriff wohl volksetymologisch zu Mädchen umgedeutet. ( Quelle: Wikipedia)


Als Einstieg habe ich ein kleines Herbstgedicht gewählt, das sicher jeder von uns kennt. Es ist ein bisschen schwierig zu lesen, da nur jeder 2. Buchstabe gelesen werden soll. Findet ihr es trotzdem heraus? Wenn ja, könnt ihr es im Kommentar unten eintragen.

Herzliche Grüße Waltraud


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Kommentare:

  1. Guten Morgen Waltraud,

    ich habe das Gedicht herausgefunden, will aber noch 1 oder 2 Tag warten. Falls noch jemand miträtseln will, will ich die Lösung nicht vorwegnehmen. Ein schönes Wochenende
    wünscht dir Erika

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  2. Guten Morgen, liebe Rätselfreunde,

    in unserem Kalender fand ich am heutigen Sonntag ein Gedicht über den Herbst. Es zeigt die etwas melancholische Seite dieser Jahreszeit, aber ich glaube dem einen oder anderen gefällt es genau so gut wie mir.

    Herbstgefühl

    Müder Glanz der Sonne!
    Blasses Himmelblau!
    Von verklungner Wonne
    träumet still die Au.

    An der letzten Rose
    löset lebenssatt
    sich das letzte, lose,
    bleiche Blumenblatt.

    Goldenes Entfärben
    schleicht sich durch den Hain;
    auch Vergehen und Sterben
    deucht mir süß zu sein.

    (Karl Gerok 1815-1890)

    Trotz Regen wünsche ich allen einen harmonischen Sonntag.
    Ilse

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  3. Guten Morgen,

    .....noch ein Gedicht. Herbstgedicht gibt es wirklich sehr sehr viele. Sie beschreiben wunderschön den Herbst und seine Vergänglichkeit.

    Vielen Dank Ilse. ich bin gespannt, wann die Auflösung von meine Gedicht von E. Mörike reinkommt.liebe Grüße Waltraud

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  4. Das Gedicht ist von Eduard Mörike und heißt

    Septembermorgen

    Im Nebel ruhet noch die Welt,
    Noch träumen Wald und Wiesen:
    Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
    Den blauen Himmel unverstellt,
    Herbstkräftig die gedämpfte Welt
    In warmem Golde fließen.

    Es grüßt Alice

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  5. Hallo Waltraud,
    das war eine schöne Konzentrationsarbeit. In unserem Kreis hatten beim Lesen die Frauen mehr Geduld als die Männer. Wir haben das Gedicht richtig herausgefunden.

    Herzliche Grüße Rolf

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  6. Guten Abend, ich freue mich, dass sich so viele an der Lösung beteiligt haben. Die Alice kenne ich noch nicht, danke für den Eintrag . Ich wünsche euch allen eine gute Woche und hoffe, die Sonne kommt nochmal raus, damit wir auch wirklich die goldenen Herbsttage geniesen können. Waltraud

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  7. Liebe Waltraud

    ich habe Dein Dein Gedicht in Ruhe gelesen, so konnte man es gut herausfinden.
    Auch die fehlenden Wörter konnte man gut einfügen. es hat Spass gemacht.

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  8. Danke Jutta, noch einen schönen Tag heute. l.G. Waltraud

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  9. Liebe Waltraud,
    Hab auch was für Dich, was Selbstgemachtes,der Versuch eines Haiku.
    Spinnengeweb schwebt
    perlenbesetzt
    leise vorbei.
    ach.......Sommer...geht.

    Monika

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  10. Liebe Monika,

    deser Haiku ist eine tolle Anregung für meinen nächsten Eintrag in der Denkkugel. Ich danke dir ganz herzlich.
    eine gute Nacht - Waltraud

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  11. Hallo,
    in dem Beitrag von Monika habe ich zum ersten Male das Wort HAIKU gehört. Schnell habe ich mich – so gut es ging – per Internet schlau gemacht und erfahren, um was es sich handelt. Immerhin habe ich von dem Gelesenen so viel verstanden, dass man einen Gedanken in drei oder mehr Zeilen schreibt, die nach deutschem Verständnis aus 17 Silben bestehen sollte.
    Liebe Monika, ich freue mich, dass ich durch Ihren Eintrag in Waltrauds „Denkkugel“ wieder um eine Erfahrung reicher bin.
    Hier mein erster Versuch – falls nicht richtig, bitte um Nachsicht - einen HAIKU zu schreiben:

    Der Herbst,
    er ist der Maler der Natur -
    ein begnadeter Künstler.

    Herrlich, dass es die „Denkkugel“ wieder gibt und solch tolle Einträge unser Wissen erweitert und bereichert.
    Liebe Grüße Ilse

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