Samstag, 31. Dezember 2011

Einen guten Rutsch




Ich wünsche allen meinen Denkkugel Lesern
einen guten Rutsch in ein gesundes,
glückliches und zufriedenes Jahr 2012


   Waltraud   
  

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Konzentriert lesen

Till Eulenspiegel
Bei diesem Text fehlen alle Anfangsbuchstaben. Könnt ihr ihn trotzdem lesen?
Die kleine Geschichte verdeutlicht warum es besser ist, manchmal ein wenig langsamer zu gehen.


_ill _ulenspiegel _ing _ines _chönen _ages _it _einem _ündel _n _abseligkeiten _u _uß _ur _ächsten _tadt. _uf _inmal _örte _r, _ie _ich _chnell _ufgeräusche _äherten _nd _ine _utsche _ielt _eben _hm.

_er _utscher _atte _s _ehr _ilig _nd _ief: "_ag _chnell – _ie _eit _st _s _is _ur _ächsten _tadt?"

_ill _ulenspiegel _ntwortete: "_enn _hr _angsam _ahrt, _auert _s _ohl _ine _albe _tunde. _ahrt _hr _chnell, _o _auert _s _wei _tunden, _ein _err."

"_u _arr" _chimpfte _er _utscher _nd _rieb _ie _ferde _u _inem _chnellen _alopp _n _nd _ie _utsche _ntschwand _ill _ulenspiegels _lick.

_ill _ulenspiegel _ing _emächlich _eines _eges _uf _er _traße, _ie _iele _chlaglöcher _atte. _ach _twa _iner _tunde _ah _r _ach _iner _urve _ine _utsche _m _raben _iegen. _ie _orderachse _ar _ebrochen _nd _s _ar _ust _er _utscher _on _orhin, _er _ich _un _luchend _aran _achte, _ie _utsche _ieder _u _eparieren.

_er _utscher _edachte _ill _ulenspiegel _it _inem _ösen _nd _orwurfsvollen _lick, _orauf _ieser _ur _agte: "_ch _agte _s _och: _enn _hr _angsam _ahrt, _ine _albe _tunde…"

Herzliche Grüße Waltraud





Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten





"Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag
Gott ist mit, uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiß an jedem neuen Tag"





 
Mit diesen Worten von Dietrich Bonhöfer
wünsche ich Euch von Herzen
ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
und ein glückliches Jahr 2012.
 
Waltraud
 
 

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Wie lautet das Zitat?

Kurz vor Weihnachten hab ich noch ein Rätsel für Euch.  


Wenn die Balken in der richtigen Reihenfole spaltenweise gestapelt werden, 
dann erhält man ein Zitat von Goehte.  

Viel Spaß bei der Auflösung.

Ich wünsche noch ein paar streßfreie Vorweihnachtstage.
   Waltraud

Montag, 19. Dezember 2011

Welpen zu verkaufen

In der vergangenen  Woche waren wir bei unserem Sohn in Leipzig. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Tage waren viel zu schnell vorbei.  Der kleine Hund auf dem Bild ist unser "Smutje". er ist inzwischen 4 Jahre alt.  Als er in unsere Familie kam, hatte unser Sohn noch in Hamburg gewohnt, daher kommt wohl auch der ungewohnte Name. Letzte Woche hatte an seinem Beinchen eine verletzte Stelle,  dieSalbe, die wir aufgetragen hatten,  wollte er immer ablecken.  Damit er das nicht tut, hat er einen Verband bekommen. Dieses ungewohnte weiße Stück Stoff am Bein hat ihn irgendwie irritiert. Plötzlich hat er gehinkt, und dass, obwohl er vorher einwandfrei gelaufen ist. Das hat lustig ausgesehen.

In der  Geschichte die ich gefunden habe, geht es um einen kleinen Hund und einen kleinen Jungen:

Welpen zu verkaufen


In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: "Welpen zu verkaufen".
in kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?"

"Zwischen 50,- und 80,- EUR." sagte der Mann.


Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. "Ich habe 7 Euro und 65 Cents." sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?"

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.

"Was hat der Kleine dahinten?" fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde.

"Den möchte ich kaufen." sagte der Junge.

"Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund." antwortete der Mann. "Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir."

Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 EUR und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist."

Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen."

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht."

Dan Clark "Weathering the Storm",Geschichte aus dem Englischen übersetzt und leicht geändert

Ich wünsche euch eine schöne letzte Adventswoche.
Waltraud





Montag, 12. Dezember 2011

Weihnachten hat sich im Laufe der Jahre verändert

Weihnachten ist heute, im Jahr 2011, ganz anders als vor 60 - 70 Jahren.
Dieses Gedicht hab ich vor 15 Jahren zum ersten Mal in der Hand gehabt.
Jetzt habe ich es zufällig beim Stöbern in meinen Unterlagen wieder gefunden.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich es bei unserer Weihnachtsfeier vorgelesen hatte. Bei vielen hatte es Erinnerungen geweckt.

Als ich ein Kind noch gewesen,
das ist schon lange her,
da war Weihnachten ein Erlebnis,
ein Märchen und noch viel mehr.
Es gab nur kleine Geschenke,
denn wir waren ja nicht reich,
doch diese bescheidenen Gaben
kamen dem Paradiese gleich.


Dort gab es Äpfel und Nüsse,
mitunter auch ein Paar Schuh,
und wenn es die Kasse erlaubte,
ein kleines Püppchen dazu
Wie war doch das Kinderherz selig,
ob all dieser herrlichen Pracht,
und es war ein heimliches Raunen
um die Stille Heilige Nacht.


Dann wurde ich größer und älter
und wünschte mir das und dies,
ich hörte auf an das Christkind zu glauben
und verlor dabei das Paradies.

Und dann kam der Krieg,
mit all seinen Leiden,
mit Hunger und Not,
da wurde ich wieder bescheiden,
und dankbar für ein Stückchen Brot.


Wir alle wurden dann kleiner,
und nur ein Wunsch hatte Macht.
Wir wollten vereint sein ,
mit unseren Lieben
in der Stillen Heiligen Nacht.

Doch der Wunsch erfüllte sich selten,
denn die lagen draussen und hielten Wacht
und wir alle waren einsam und weinten
in der Stillen Heiligen Nacht.

Als dann der Krieg war zu Ende,
wuchs eine neue Jugend heran,
und die hatten auch ihre Wünsche
an den lieben Weihnachtsmann.

Nur waren die nicht klein und bescheiden,
denn der Wohlstand kam in das Land,
die Wünsche wurden grösser und grösser
und das Schenken nahm überhand.

Nun wird gewünscht und gegeben,
und keiner fragt nach dem Wert,
vergessen sind Krieg und Armut
und die Stunden am einsamen Herd.

Aus dem schönsten christlichen Feste,
hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht.
Es wünscht sich vom Besten das Beste,
und vergisst dabei den Sinn der heiligen Nacht.

Wer das Gedicht verfasst hat, weiß ich nicht.
Weihnachten hat immer den Sinn, den wir ihm geben. Ob wir die Vorweihnachtszeit in Hektik verbringen oder es etwas ruhiger angehen, dass liegt immer nur an uns selbst.

In einem Gedicht meiner Freundin Renate heißt es:
                    
                     Weihnachtszeit
                     stille Zeit
                          Weihnachtszeit
                     nimm dir Zeit..........

Ich wünsche euch allen eine ruhige , besinnliche Adventswoche.

Herzliche Grüße Waltraud



Sonntag, 4. Dezember 2011

Eine kleine Weihnachtsgeschichte


Die Himmelsgeschenke
Eine Erzählung von Marianne Kunz-Jäger, Oberwil-Lieli

Jedes Jahr im Dezember, wenn die Nächte lang und dunkel sind, und die Kinder anfangen, an Weihnachten zu denken, ruft Gott seine vielen Engel zu sich und sagt: "Es ist Zeit, den Himmel fürs grosse Fest vorzubereiten."
Da holen die Engel die lange, goldene Himmelsleiter und stellen sie dem Mond an die Nase. Und einer klettert hoch und schrubbt ihm den Schmutz aus seinem uralten Gesicht.
„O", sagt der Mond: "Bitte nicht so stark, ich bin ein alter Mann!"
Aber schon fährt ein anderer Engel mit einem weichen Wolkenlappen über die Berge und Täler im verwitterten Mondgesicht.
„O", sagt der Mond:" Das kitzelt!"
Nach dem Mond bekommen die Sterne eine lange, kühle Regendusche.
Zwei Winterengel holen Regen und Nordwind in die Himmelsküche und mischen den weissen, flockigen Schnee.
Dann räumen die Engel den Himmel auf.
Blitze kommen zu Blitzen,
Donner zu Donner,
Schäfchenwolken zu Schäfchenwolken,
Himmelsglanz und Morgenrot zu Himmelsglanz und Morgenrot,
denn Ordnung muss sein, auch im Himmel.
Und wenn am 24. Dezember alles geputzt und geordnet ist, und der Himmel im weihnächtlichen Glanz erstrahlt, ruft Gott seine Engel wieder zu sich.
„Ich danke euch," sagt er. „Heut, in der heiligen Nacht, will ich den Menschen drei Geschenke geben: Liebe, Frieden und Freude.

Da öffnet Gott das goldene Himmelstor. Die Engel fliegen auf die Erde hinunter.
Sie fliegen in jedes Haus, zu jedem Menschen, ob gross, ob klein, ob jung, ob alt. Und sie legen die Gottesgeschenke direkt in sein Herz hinein.
Die Engel kommen auch zu dir.
Spürst du sie?

Einen schönen und gemütlichen 2. Advent wünsche ich Euch.
Waltraud          

Mittwoch, 30. November 2011

Advent

Heute haben wir Plätzchen gebacken. Es riecht im ganzen Haus nach Weihnachten.
Nussmakronen, Zimtwaffeln, Weihnachts Cantuccini und Spritzgebäck.
Solche Tage mag ich.
Außerdem hab ich einen Rotweinlikör mit Kaffeebohnen angesetzt.

Er hält sich meistens nicht sehr lange, denn er schmeckt lecker. 

Hier mein Rezept:

100 ganze Kaffeebohnen
150g weißer Kandis
1 Vanilleschote
1 Flasche guter Rotwein

Mir ist aber was Dummes passiert. Beim Übertragen sind mir alle Vokale aus den Wörtern rausgefallen. Ich denke man kann den Text aber trotzdem noch lesen. ;-))

Z_b_r__t_ng

D__ K_ff__b_hn_n m_t d_m K_nd_s _nd d_r V_n_ll_st_ng_ _n d__ Fl_sch_ g_b_n.
D_s G_nz_ m_t d_m R_tw__n __fg__ß_n _nd dr__ W_ch_n l_ng z__h_n l_ss_n.
1 m_l _m T_g g_t d_rchsch_tt_
ln. N_ch d_n dr__ W_ch_n _n __n_ _nd_r_ Fl_sch_ f_lt_rn _nd _hn_ d__ B_hn_n n_ch 2-3 T_g_ z__h_n l_ss_n.


          Bleib einmal stehen und haste nicht,
          und schau das kleine stille Licht.

           ................(¸.•´ (¸.•`*-:¦:-
      
Hab einmal Zeit für dich allein,
zum reinen unbekümmert sein.


.................¸.-:¦:-•´¸.•*´¨)¸.•*¨)
................(¸.•´ (¸.•`*-:¦:-


Lass deine Sinne einmal ruhen,
und hab den Mut, gar nichts zu tun.


.................¸.-:¦:-•´¸.•*´¨)¸.•*¨)
................(¸.•´ (¸.•`*-:¦:-


Lass diese wilde Welt sich drehen,
und hab das Herz es nicht zu sehen.


.................¸.-:¦:-•´¸.•*´¨)¸.•*¨)
................(¸.•´ (¸.•`*-:¦:-


Sei wieder Mensch, sei wieder Kind,
und spüre wie Kinder glücklich sind.


.................¸.-:¦:-•´¸.•*´¨)¸.•*¨)
................(¸.•´ (¸.•`*-:¦:-


Dann bist du von aller Hast getrennt
und auf dem richtigen Weg, jetzt im Advent.
Noch eine gemütliche Woche 
Waltraud
         

Sonntag, 27. November 2011

1. Advent


Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent
und einen guten Start in die Vorweihnachtszeit.


Waltraud

Freitag, 25. November 2011

Mein Freund ;-))

Fällt denn nicht bald mal was runter?
Könnt ihr euch noch an den kleinen Gonzo erinnern? Er ist groß geworden, kein Wunder mit 8 Monaten ist man als Hund ja schon fast erwachsen. Seit gestern ist unser Sohn mit Freundin und Hund zu Besuch bei uns. Heute morgen haben wir Kaffeestückchen gebacken, Gonzo hat immmmer Hunger. Er hat kleine Apfelstückchen probiert, hm, die schmecken wirklich lecker. 
Sich in der Küche aufhalten ist sehr interessant. Es könnte ja was runterfallen. Seinem wachsamen Augen entgeht mit Sicherheit nichts.

Ich habe immer Angst vor größeren Hunden gehabt, ich glaube, jetzt hab ich sie endlich überwunden.

Liebe Grüße 
Waltraud 


Dienstag, 22. November 2011

86 400 Sekunden

Ich habe gerade den Kommentar von der Renate gelesen .  
Vielen herzlichen Dank für deine Zeilen und dein Gedicht über die Zeit. Es ist leider so, die Zeit verrinnt viel zu schnell. Anhalten können wir sie nicht, aber bewußt und sinnvoll nutzen. Ich merke immer öfter, dass ich gut überlege, wie ich meine Zeit anlege.

Es sind pro Tag 86 400  Sekunden Lebenszeit.

Sie mit Menschen verbringen die ich mag, etwas lesen, Musik hören oder sonst etwas tun, was mir gut tut oder wo ich im Nachhinein sagen kann," Das war für mich und die Anderen, mit denen ich zusammen war , schön gewesen.".


Ich hatte den folgenende Text schon einmal hier in meiner Seite. Ich glaube, man kann ihn ruhig ein 2 x lesen.

Die magische Bank

Stell Dir vor, Du hast bei einem Wettbewerb folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt Dir die Bank 86.400 Euro auf Deinem Bankkonto
zur Verfügung. Doch dieses Spiel hat auch Regeln, so wie jedes Spiel
bestimmte Regeln hat.


Die erste Regel ist:
Alles, was Du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird Dir wieder weggenommen. Du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, Du kannst es nur ausgeben. Aber jeden Morgen, wenn Du erwachst, eröffnet Dir die Bank ein neues Konto mit 86.400 Euro für den kommenden Tag.

Zweite Regel:
Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden. Zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen und Du bekommst kein neues mehr.


Was würdest Du tun?


Du würdest Dir alles kaufen, was Du möchtest. Nicht nur für Dich selbst,
auch für alle Menschen, die Du liebst, vielleicht sogar für Menschen, die
Du nicht kennst, da Du nie alles nur für Dich alleine ausgeben könntest.
Du würdest versuchen, jeden Cent auszugeben und ihn zu nutzen, oder?

Aber eigentlich ist dieses Spiel die Realität:

Jeder von uns hat so eine "magische Bank"!
Wir sehen das nur nicht!
Die magische Bank ist die Zeit.
Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden
Leben für den Tag geschenkt und wenn wir am Abend einschlafen, wird
uns die übrige Zeit nicht gutgeschrieben. Was wir an diesem Tag nicht
gelebt haben, ist verloren, für immer verloren. Gestern ist vergangen.
Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann
das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.
Was machst Du also mit Deinen täglichen 86.400 Sekunden?
Sind sie nicht viel mehr wert als die gleiche Menge in Euro?
Also fang an, Dein Leben zu leben.
So ganz werd ich diese Seite nicht aufgeben können,
das merke ich gerade jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe.

Herzlichst Waltraud






Sonntag, 13. November 2011

Alles hat eine Zeit

Alles hat seine Zeit


Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen,
was gepflanzt ist, hat seine Zeit;

abbrechen hat seine Zeit ..........

es gibt noch so vieles ,
was zu bestimmen Momenten im Leben seine Zeit hat.
Das Gedicht geht noch weiter, ich habs hier  beendet,
weil es gerade passt.

Meine Seite besteht nun schon fast 2 Jahre.
Renate war an einem Sonntag Nachmittag bei mir zu Besuch
und wir haben diese Seite hier erstellt.
Sie hat mir viel geholfen, auch die tolle Denkkugel entworfen.
Ich hatte ihr gesagt, was ich gerne in der Kugel haben möchte,
sie hat meine Idee wunderbar umgesetzt.
Nochmal an dieser Stelle DANKE dafür Renate.
Ich habe viele schöne Einträge bekommen.

Jetzt bin ich Blog-müde geworden,
dass heißt nicht, dass ich gar nichts mehr hier einstellen werde.
Nur jetzt ist eben die Zeit aufzuhören.
Wie lange, weiß ich nicht.
2 Wochen, 4 Wochen ........ länger ?
Mal sehen.

Vor Weihnachten werd ich mich wieder melden.
Bei Renate, Sigi, Ilse, und Poldi
werde ich aber immer wieder vorbeischauen
um zu sehen , was es Neues gibt.

Jetzt wünsche ich Euch allen die eine gute
Advents und Vorweihnachtszeit
und sende euch herzliche Grüße.

Waltraud

Samstag, 5. November 2011

Zum Schmunzeln

Mal was Lustiges an einem grauen Novembertag ;-))

Ein Mann in einem Heißluftballon hat die Orientierung verloren. Er geht tiefer und sichtet eine Frau am Boden. Er sinkt noch weiter ab und ruft:
„Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich habe einem Freund versprochen, ihn vor einer Stunde zu treffen; und ich weiß nicht wo ich bin.“
Die Frau am Boden antwortet:

„Sie sind in einem Heißluftballon in ungefähr 10 m Höhe über Grund. Sie befinden sich auf dem 49. Grad, 28 Minuten und 11 Sekunden nördlicher Breite und 8. Grad, 28 Minuten und 58 Sekunden östlicher Länge.“

„Sie müssen Sachbearbeiterin sein“ sagt der Ballonfahrer.

„Bin ich“, antwortet die Frau, „woher wissen Sie das?“

„Nun“, sagt der Ballonfahrer, „alles was sie mir sagten ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit Ihren Informationen anfangen soll, und Fakt ist, dass ich immer noch nicht weiß, wo ich bin. Offen gesagt, waren Sie keine große Hilfe. Sie haben höchstens meine Reise noch weiter verzögert.“

Die Frau antwortet:
„Sie müssen im Höheren Dienst tätig sein.“
„Ja“, antwortet der Ballonfahrer, „aber woher wissen Sie das?“

„Nun“, sagt die Frau, „Sie wissen weder wo Sie sind, noch wohin Sie fahren. Sie sind aufgrund einer großen Menge heißer Luft in Ihre jetzige Position gekommen. Sie haben ein Versprechen gemacht, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können und erwarten von den Leuten unter Ihnen, dass sie Ihre Probleme lösen. Tatsache ist, dass Sie nun in der gleichen Lage sind, wie vor unserem Treffen, aber merkwürdigerweise bin ich jetzt irgendwie schuld!“

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende
Liebe Grüße Waltraud

Samstag, 29. Oktober 2011

Ende der Sommerzeit


Heute Nacht werden um 3 Uhr die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.

Als kleine Merkhilfe gilt:

Im Frühjahr holt man die Gartenmöbel  herVor 
und im Herbst stellt man sie wieder ZURÜCK!




Geschichte
Die Idee einer jährlichen Zeitumstellung wurde erstmals im Jahre 1784 von Benjamin Franklin in einem Brief über „die Kosten des Lichtes“ an die Herausgeber einer Pariser Zeitschrift erwähnt, in dem er den hohen Verbrauch an Kerzen kritisierte. Angesichts des humorvollen Charakters des Textes ist allerdings davon auszugehen, dass es sich nicht um einen ernsthaften Vorschlag Franklins handelte.

Ernsthaft wurde die Idee erstmals im Jahre 1907 von William Willett vorgeschlagen. Er konnte er die britische Regierung jedoch nicht zur Einführung der Sommerzeit bewegen.


Eingeführt wurde die Zeitumstellung erstmals am 30. April 1916 im Deutschen Reich, in Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch in Irland. Die in Irland damals für die Sommerzeit eingeführte Bezeichnung „Daylight Saving Time“ (wörtlich übersetzt: „Tageslicht sparende Zeit“) beschreibt den Zweck, nämlich die Stundenzahl mit nutzbarem Tageslicht zu vergrößern.


Im Jahr 1975 beschlossen die meisten Länder der damaligen Europäischen Gemeinschaft die Einführung der Sommerzeit. Die Umsetzung erfolgte ab 1977. Nach der Ölkrise 1973 sollte durch eine bessere Nutzung des Tageslichtes Energie gespart werden.


Ende 1994 wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht. Die einheitliche Sommerzeit gilt seitdem in allen EU-Mitgliedsstaaten einschließlich ihrer Landesteile, die in der Nähe von Europa liegen. Sie gilt jedoch nicht in jenen Landesteilen, die nicht auf dem Gebiet des Kontinents selbst liegen, zum Beispiel in Französisch-Guayana.


Ich persönlich bräuchte diese Umstellung um 1 Stunde nicht. Spart man wirklich Energie dadurch??
In den letzten Tagen wurde es im Saarland gegen 19.00 Uhr dunkel. Ab morgen ist es schon um 18.00 Uhr so. Ich brauche immer einige Tage, bis ich mich an de neuen Rytmus gewöhnt habe. So geht es vielen, die ich kenne.


Ich wünsche euch jedenfalls ein schönes Wochenende
Liebe Grüße Waltraud


Freitag, 28. Oktober 2011

Auflösung Teekesselchen

Bild: Wikipedia
Das 1. ist das Heft:
Schulheft, Schreibheft usw.
Die ungeliebten Tierorgane sind die Eselsohren.


Der 2. Teil :
Das Griffstück  bei Messern, Schwertern, Feilen, Degen usw. welches man in der Hand hält, nennt man ebenfalls Heft.
Der Ausdruck ist nicht jedem geläufig.


Daher kommt auch die Redensart:
„Das Heft in der Hand haben“.
Wenn man den Griff seines Schwertes oder Degens aus der Hand gibt, ist man wehrlos.

Den Teekessel haben wir  gestern im Kurs gemacht,
er war schwer und  wurde nur mit Hilfe einiger Hinweise erraten.


Danke fürs mitmachen.


Herzliche Grüße Waltraud

Sonntag, 23. Oktober 2011

Wer oder was bin ich?

Ich habe hier wieder einen Teekessel für euch:

@.S.E.L.E.
Falls jemand ganz schnell die Lösung hat, so haltet sie bitte noch einen oder zwei Tage zurück, damit noch andere die Möglichkeit haben, mitzuraten. Weitere hilfreiche Umschreibungen sind in den Kommentaren aber immer möglich. Einen guten Start in die neue Woche.
Waltraud


Samstag, 22. Oktober 2011

Auszeit beendet




Vierwaldstättersee

Mein Urlaub ist beendet. Ich war zuerst einige Tage in der Schweiz, am Vierwaldstättersee und am Lago Maggiore und danach 8 Tage bei meiner Freundin in Mallorca. Wir hatten nur Sonne. Bei unserer Ankunft am Flughafen schien zwar auch die Sonne , allerdings  hat uns ein kalter Wind um die Ohren gepfiffen. Jetzt bin ich schon wieder 8 Tage zuhause, schneller als ich will, hat mich der Alltag eingeholt. 




Der Ilse herzlichen Dank für die Vertretung auf meiner Seite und allen, die mitgeholfen haben das Rätsel zu lösen, ebenfalls vielen Dank. Es war schwer, trotzdem wurde es herausgefunden.
Das Haus meiner Freundin befindet sich einige Kilometer hinter Arenal, dort gibt es nur Steilküste. Zum Meer runter gelangt man über eine enge, steile Straße und anschließend über Holzstiegen.  Das Wasser ist glasklar, allerdings ist es zum Baden nicht so geeignet.

Es ist schön wegzufahren, neue Eindrücke zu gewinnen und neue Menschen kennen  zu lernen. Ich freue mich aber  immer wieder nach Hause, in meine vertraute Umgebung, zurückzukehren.

Das nächste Rätsel werde ich morgen wieder hier einstellen.

Herzliche Grüße Waltraud




Freitag, 7. Oktober 2011

In diesem Suchrätsel sind 12 Wörter versteckt.

H B H J H Y P Z K H E 1.---------
E Q K K S I O Q F E P 2.---------
U C L X G Z L U J H D 3.---------
N X Q T R E I B E N E 4.---------
W V A Q L C T E O S M 5.---------
E O U X K V I A H O X 6.---------
S L F L A R K N N T M 7.---------
E K S J R K E H B G Z 8.---------
N A B K R J R M E M G 9.---------
D E N Q E R H I O E Y 10.---------
R N K C N U L E I D T 11.---------
12.---------

In der richtigen Reihenfolge ergibt sich ein Zitat von Georg Büchner.
Büchner starb am 19. Februar 1837 im Alter von nur 23 Jahren.
Seine Aussage im zu findenden Zitat hat wohl immer Gültigkeit. L e i d e r !

Urheberrechte an diesem Blatt erhebt © S.E.L.E.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Wie heiße ich?
K n o t e n


1.An einem langen Ende bin ich sehr hilfreich.
            bestimmmte Knüpfart von Schnüren, Fäden, Seilen und Tauen.
           
2.Bei Menschen kann ich warm, heiß oder kalt sein und keinesfalls erwünscht.
            Kalte und warme Knoten (Schilddrüsenerkrankung)

3.Hängt man mir ein Satzzeichen an, gibt es bei mir ein riesiges Kommen und
Gehen.
            Knoten- Punkt = z.B im Verkehr ist ein Ort, wo sich mehrere Verkehrswege
            kreuzen (Eisenbahn, Autobahnkreuz)

4.Diene ich als Maßstab, so sind Wasser und Wind für oder gegen mich.
            Geschwindigkeitsmaß in der See- und Luftfahrt

5.Schon in der Antike wurde ich mit einem Schlag berühmt.
334 v. Chr. soll Alexander der Große den Gordischen Knoten mit seinem Schwert mit einem Schlag durchtrennt haben.

6.Gehe ich entzwei, ergießt sich meistens die Erkenntnis zuhauf.
            Wenn man endlich den Durchblick erhält,  also etwas verstanden oder
            kapiert hat.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Vertretung



Bild: Renate Harig
 
Rolf hat mir heute abend geschrieben, dass er wieder keinen Kommentar in den Post einfügen konnte. Es ist wie verhext, ich weiß nicht an was das liegt. Er mich gebeten, seinen Kommentar unter dem Rätsel einzufügen. 

Ich werde in der nächsten Woche wenig an den PC kommen. Eine liebe Freundin wird mich solange hier in der Denkkugel vertreten. Sie wird auch zu den einzelnen Punkten vom letzten Rätsel noch etwas schreiben. Ich würde mich freuen, wenn ihr sie mit vielen Kommentaren unterstützt. Wer weiß, vielleicht kriegt sie ja auch mal Lust, sich eine eigene Blog Seite einzurichten. Sie kann wunderschöne Geschichten schreiben und noch vieles mehr. 

Dann wünsche ich euch viel Spaß bei den Übungen.
Bis demnächst - Eure Waltraud

Sonntag, 2. Oktober 2011

Wie heiße ich?

  1. An einem langen Ende bin ich sehr hilfreich.
  2. Bei Menschen kann ich warm, heiß oder kalt sein und keinesfalls erwünscht.
  3. Hängt man mir ein Satzzeichen an, gibt es bei mir ein riesiges Kommen und
Gehen.
  1. Diene ich als Maßstab, so sind Wasser und Wind für oder gegen mich.
  2. Schon in der Antike wurde ich mit einem Schlag berühmt.
  3. Gehe ich entzwei, ergießt sich meistens die Erkenntnis zuhauf.
@.E.L.S.A.
Hallo, Sigi
Das ging ja schnell. Wenn bei der Beantwortung dieser Fragen schöne Urlaubserinnerungen wach wurden und Deine Denkkugel so richtig in Schwung geraten ist, hat dieses Rätsel gleich zwei Effekte erzielt.
Das freut mich. Wie wärs mit einem neuen Rätsel?

Freitag, 30. September 2011

Wo findet man diese berühmten Straßen, Brücken und Plätze?

Eine Übung, die wir schon einmal im Kurs gemacht haben:

Hier sind einige berühmte Straßen , Brücken und Plätze aufgeführt. Wo findet man Sie?
Die eine oder andere Sehenswürdigkeit habt ihr vielleicht schon selbst besucht. 
© S.E.LE

Cote d’Azur                    von………………bis………….
Seufzerbrücke                 …………………………………
Promenade des Anglais    ………………………………….
Copacabana                   …………………………………
Avenue des Champs-Élysees ……………………………
Fifth Avenue                   …………………………………
Kurfürstendamm              …………………………………
Die Königsallee                …………………………………
Via Appia                        …………………………………
Der Altstädter Ring           …………………………………
Der Malecón                    …………………………………
Karlsbrücke                     …………………………………
Golden Gate Bridge          …………………………………
Pont Neuf                         …………………………………
Engelsblrücke                   …………………………………
Ponte Vecchio                  …………………………………
Tower Bridge                    …………………………………
Rialtobrücke                     …………………………………
Die Croisette                    ………………………………….

Ich wünsche allen Denkkugel Lesern ein wunderschönes,
sonniges und erholsames entspanntes Wochenende.

Waltraud

Donnerstag, 29. September 2011

Was wird hier gesucht

Hier kommt ein weiteres Rätsel:

Frauen lieben mich, Männer benützen mich auch.
Es gibt mich schon seit mehr als 5000 Jahren.
Ich bin ein Produkt aus mehreren Komponenten.
Bekannt bin ich unter unzähligen Namen.
Bei mir ist Sparsamkeit Gebot,
sonst werde ich aufdringlich.
Meine Verpackung ist vielseitig gestylt,
meine Wirkung bleibt jedoch unsichtbar.
Es gibt mich auch zum Schmökern (lesen).

Wer oder was bin ich?

Dienstag, 27. September 2011

Rätsel

Mit logischem Denken bekommt man dieses Rätsel heraus:

Zuerst werfen Sie das Äußere weg und kochen das Innere,
dann essen Sie das Äußere und werfen das Innere weg.
Was essen Sie denn da?

Herzliche Grüße Waltraud

Samstag, 24. September 2011

Zum Schmunzeln

Ein kleines Häschen sitzt auf einer Lichtung und schreibt eifrig in sein dickes Notizbuch. Da taucht ein Fuchs auf und mustert das Häschen.


Schließlich sagt der Fuchs: „Sag mal Häschen, was schreibst du da so eifrig in dein großes Notizbuch?“ „Ich arbeite am Projekt Hase frisst Fuchs!“ Da zerreißt es den Fuchs fast vor Lachen: „Du bist aber wirklich ein lustiges Haserl!“

„Soso, glaubst du also? Na, dann komm doch mal mit!“ Immer noch kichernd folgte der Fuchs dem Häschen hinter ein Gebüsch.

Wenig später sitzt das Häschen wieder schreibend auf der Lichtung. Da taucht ein Wolf auf. Er beobachtet den Hasen eine Weile und fragt ihn dann schmunzelnd: „Hey Häschen, was gibt’s da so viel zu schreiben?“

„Och es ist so, ich arbeite an einem Projekt. Das Projekt heißt Hase frisst Wolf!“ antwortete das Häschen stolz. „Ja was hast du getrunken?“ erwiderte der Wolf. „Seit wann fressen Hasen Wölfe?“ Das Häschen unbeeindruckt: „Du glaubst mir nicht? Na, dann komm mal mit!“

Einige Stunden später. Das Häschen sitzt immer noch auf der Lichtung und schreibt in sein Notizbuch. Da kommt ein Bär daher. „Hallo kleines Häschen, was schreibst du da in dein großes Buch?“ „Nichts Besonderes. Das ist mein neues Projekt „Hase frisst Bär.“ „Ja wo bist du denn angerannt? Hase frisst Bär, dass ich nicht lache!“ schüttelte der Bär den Kopf.
„Du glaubst mir nicht? Dann komm mal mit…“

Szenenwechsel: Unweit der Lichtung hinter einem kleinen Gebüsch. Im Gras liegen zerstreut die Gebeine von Fuchs, Wolf und Bär. An einem großen Baum gelehnt, sitzt ein stattlicher Löwe und reibt sich entspannt seinen Bauch.

Und was können wir vom Häschen lernen? Nicht der Name des Projekts ist wichtig, sondern der Projektleiter

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag  ;-)
Herzliche  Grüße Waltraud


Montag, 19. September 2011

Für alle, die vor 1983 geboren wurden

Am 20.September ist der Tag des Kindes. Kind sein heute ist anders, als in der Zeit in der ich groß geworden bin. Wie spielten Kinder vor 40 oder 50 Jahren, wie spielen sie heute? Was hat sich sonst noch alles verändert?

In dem folgenden Text werden sich sicher einige Leser wieder erkennen. Ich hab ihn einmal als Mail bekommen und ich finde, er ist sehr treffend:

Wenn du als Kind in den 60er-, 70er- oder 80er-Jahren lebtest, ist es

zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.


Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen. Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.

Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.

Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!

Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal bunt und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.

Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64
Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms.


Wir hatten Freunde.
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir
marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir
gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen
unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns...
wie war das nur möglich?

Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeihungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.

Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch
Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen
Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.

Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei!
So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und
Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit,
Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen

Und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch!

;-)) Stimmt doch alles - oder
Herzliche Grüße  Waltraud