Mittwoch, 27. April 2011

Brauchen wir die Rechtschreibung?



Diesen Text habe ich schon mehrmals zugesandt bekommen. Wenn man ihn durchliest, fragt man sich wirklich, ob wir überhaupt die Rechtschreibung brauchen? Es geht doch auch so:


Nur shcalue Letue knnöen das lseen:
Ich knnote nhcit guablen, dass ich tsatächilch vetrsheen kötnne,was ich
hrie lsee.Die phnämoenlae Kfrat des mschenilchen Gseiets bewrikt luat
Utnersuhcugnen an der Uinvertsität Cmabrigde, dass es kniee Rlole spliet,
in wcheler Riheenfgloe die Bcahstuben in eniem Wort sheetn.
Wtichig ist nur, dass der etsre und der lzette Bcutshbae an der rgtihcein
Sletle snid. Der Rset knan vlöilg drhccuinenaedr sein und man knan es
iemmr ncoh pbrolemols lseen.
Das kmomt dhear, dsas der mcehlihcsne Vrtsenad nhcit jeedn Bcutshbaen für
scih lesit, sdnoren das Wrot als Gzaens. Etsruanlcih, nhcit whar?
Und ich dhacte iemmr, Rhcetshcriebnug sei whictig! Jzett knönen Sie aleln
erzhläen, dsas das nhcit simtmt !!!!


Na, konntet ihr ihn lesen? Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mühelos ging.

Herzliche Grüße Waltraud

Samstag, 23. April 2011

Schöne Osterfeiertage

Vielen Dank an alle, die sich durch ihre Kommentare an meiner Seite beteiligen:

Ilse, Rolf, Erika, Dani, Renate, Susibella, Bärbel, Lemmie, Sabine, Marianne .....
und auch denen, die mir ihre Kommentare per Mail zusenden. Durch Euch alle lebt meine Seite, ohne Feedback würde mir das Einstellen keinen Spaß machen.



Ich wünsche allen Besuchern meiner Seite schöne Osterfeiertage.

Das Wetter lädt zu vielen Aktivitäten draussen ein. Ein Osterspaziergang vielleicht, grillen oder was sonst alles noch Spaß macht. Ob mit der Familie zu Zweit oder allein, geniest diese Tage.

Einen herzlichen Gruß aus dem sonnigen Saarland -

WALTRAUD

Mittwoch, 20. April 2011

Kommunikation ist alles

Zuerst mal vielen Dank für die ausführlichen und interessanten Kommentare zu "Die Erde spricht".

In dieser kleinen Geschichte geht es um Kommunikation.




Grosse Aufruhr im Wald!
Es geht das Gerücht um,
der Bär habe eine Todesliste.
Alle fragen sich wer denn nun da drauf steht.

Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn:
"Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?"
"Ja," sagt der Bär "auch dein Name steht auf der Liste."
Voll Angst dreht sich der Hirsch um und geht.
Und wirklich, nach 2 Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr
und die Gerüchteküche um die Frage,
wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt.

Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reisst
und der den Bär aufsucht um ihn zu fragen,
ob er auch auf der Liste stehen würde.
"Ja" antwortet der Bär "auch du stehst auf der Liste".
Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären.
Und auch ihn fand man nach 2 Tagen tot auf.

Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus.

Nur der Hase traut sich noch den Bären aufzusuchen.

"Bär, steh ich auch auf der Liste?"

Ja, auch du stehst auf der Liste"

"Kannst du mich da streichen?"

"Ja klar, kein Problem!


….und die Moral von der Geschichte:

"Kommunikation ist alles !!!"



Es geht vieles doch leichter,
wenn man über etwas redet.
Manchmal löst sich ein Problem sogar ganz auf,
so wie in dieser kleinen Geschichte.

Einen lieben Gruß

Waltraud

Mittwoch, 13. April 2011

Unsere Erde

Seit gestern ist es bestätigt. Die Katastrophe von Fukushima hat die gleiche Dimension erreicht wie die im AKW Tschernobyl.Ein Super-GAU der Stufe 7!!

Um uns herum gibt es Atomkraftwerke, ganz in unserer Nähe, an der Grenze, ist das AKW Cattenom. Von kleineren Störfällen haben wir schon öfter gehört, aber die sind alle "unbedenklich".

Was meint ihr, würde unsere Erde sagen, wenn sie reden könnte?
Ich hab einen sehr treffenden , passenden Text dazu von einer Teilnehmerin meines Kurses bekommen. Ich finde, er ist es wert, hier eingestellt zu werden.

Die Erde spricht.

Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,
habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.
Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot, betreut, gehegt.
Doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.


Was in mir schlummert, wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt.
Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,
verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,
seid stolz, wie weit ihr es gebracht.
Habt furchtbar mich im Krieg versehrt,
kostbaren Lebensraum zerstört,
habt Pflanzen, Tiere ausgerottet,
wer mahnt, der wird von euch verspottet -
kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur
und respektiert nicht die Natur.


Drum werde ich jetzt Zeichen setzen
und euch, so wie ihr mich, verletzen.
Ich werde keine Ruhe geben,
an allen meinen Teilen beben,
schick euch Tsunamiwellen hin,
die eure Strände überziehn.
Vulkane werden Asche spein,
verdunkelt wird die Sonne sein.
Ich bringe Wirbelstürme, Regen,
bald werden Berge sich bewegen,
was himmelhoch ihr habt errichtet,
mit einem Schlag wird es vernichtet,
und Blitze, wie ihr sie nicht kennt,
lass fahren ich vom Firmament.


Ich kann es noch viel ärger treiben,
drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!
Hört, Menschen, was die Erde spricht
- denn ihr braucht sie,
sie braucht euch nicht!

von Hilde Philipp

Sonntag, 10. April 2011

Ein traumhaft schöner Frühlingstag

Heute war ein traumhaft schöner Frühlingstag. Hier sind einige Bilder vom heutigen Nachmittag. Wir hatten einen Spaziergang gemacht. Ich lade euch ein, ein kleines Stück mitzuwandern.

Ein strahlend blauer Himmel hat uns auf unserem Weg begleitet.

Blühende Bäume und Sträucher

Wiesenschaumkraut

Kirschbäume in voller Blüte

Die Pferdekoppel, wunderschön gelegen

Scharbokskraut und Buschwindröschen an einem kleinen Bachlauf


Und zum Schluß kamen wir wieder an unserem Ausgangspunkt, den Wiebelskircher Fischweiher an.


Dieses kleine Blümchen hab ich extra für EUCH fotografiert.
Die Natur hat sich von ihrer allerschönsten Seite gezeigt und ich hoffe, der Sonnenschein bleibt uns noch ein wenig erhalten.

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche.

Waltraud

Freitag, 8. April 2011

Pausen tun gut

Manchmal habe ich Tage, da nehme ich mir viel zuviel vor. Ich könnte drei Dinge auf einmal erledigen , oft fange ich auch tatsächlich an mehreren Stellen an etwas zu tun. " Multitasking" nennt man das wohl in Neudeutsch. Frauen sollen das ja angeblich besser beherrschen als Männer.

Dann ist der richtige Augenblick mal eine Pause zu machen. Die Gedanken wieder zu sortieren und alles nacheinander zu Ende zu bringen. Meistens geht mir danach wieder alles besser von der Hand.









NUR EINE VIERTELSTUNDE

Nur eine Viertelstunde
gönn Ruhe Dir am Tag,
mach bar Dich aller Sorgen
und lieg ein wenig brach.

Nur eine Viertelstunde
werfe von Dir alle Last,
entspanne Deinen Körper
und halt ein wenig Rast.

Nur eine Viertelstunde
heraus aus Deinem Trott,
dann bist Du wieder munter
und wohlgemut und flott
.


Verfasser unbekannt

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und immer mal wieder eine
viertel Stunde Auszeit.

Herzliche Grüße Waltraud

Mittwoch, 6. April 2011

Erfindung der Orangenmarmelade


Mir ist heute Abend eine Geschichte eingefallen, die ein Kursteilnehmer vor kurzem erzählt hatte. Wisst ihr , wie die Orangenmarmelade entstanden ist?
Ich habe gerade bei Wikipedia nachgeschaut, die Geschichte stimmt tatsächlich.

Die Bitterorangenmarmelade wurde in Dundee, Schottland, von der Kaufmannsfrau Janet Keiller „erfunden“.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war ein spanisches Handelsschiff aus der Region Sevilla durch aufkommenden Sturm gezwungen, den Hafen dieser Stadt anzulaufen. An Bord gab es eine große Menge nicht mehr ganz so frischer Bitterorangen, welche ihr Mann, der schottische Händler James Keiller, als ein Schnäppchen erstand. Da die Früchte im Rohzustand nahezu ungenießbar waren, kochte seine Frau diese kleinstgehackt mit sehr viel Zucker ein, um sie damit letztlich erfolgreich in ein gut verkaufsfähiges Produkt zu verwandeln. Diese Marmelade, wurde in ihrem Süßwarenladen zusammen mit anderen Marmeladen, die Jam genannt wurden, verkauft. Die sich schnell entwickelnde allgemeine Nachfrage ließ bald eine fabrikmäßige Produktion für die später berühmte schottische Bitterorangenmarmelade entstehen und 1797 gründete dann die Familie Keiller bei Dundee die erste Marmeladenmanufaktur der Welt.


Ich finde es immer wieder spannend, wie manche Dinge durch Zufall entstanden sind. In diesem Fall mußte mit den Bitterorangen ja irgend etwas passieren, damit sie nicht verdarben. Mir schmeckt diese Marmelade wegen dem bitteren Geschmack der Schale nicht so, ich weiß aber, dass sie viele Menschen mögen.

Ich wünsche euch morgen einen schönen, sonnigen Donnerstag
Herzliche Grüße Waltraud

Dienstag, 5. April 2011

Scharbokskraut und Buschwindröschen

Schön, dass die Blumenfrage gelöst ist. DANKE Ilse für die tolle Umschreibung. Die beiden kleinen Blümchen kennt ihr sicher alle. Bevor die Bäume mit ihrem Laub den Boden beschatten, wachsen die Frühblüher aus unterirdischen Speicherorganen , um vor allen anderen Pflanzen am Licht zu sein.

Das Buschwindröschen ist weit verbreitet und fast überall in unseren Wäldern heimisch.Mit seinem kriechenden Rhizom, einem dicken unterirdischen Spross, breitet es sich schnell großflächig aus. Wenn die Pflanze zu blühen beginnt, reichert sie sich mit Giftstoffen an und darf nicht mehr verwendet werden.



Das leuchtend gelb blühende Scharbokskraut gehört in die gleiche Pflanzenfamilie. Seine Blätter hatte man früher als Salat genutzt. Nach dem Winter konnte man sich auf diese Weise erstmals wieder mit Vitamin C versorgen. Deshalb war es eine wirksame Heilpflanze gegen die Vitamin C Mangelkrankheit Skorbut.




In der Saarbrücker Zeitung war vor einigen Wochen ein Bericht über die Frühblüher und deshalb bin ich auf die Idee gekommen, sie Euch hier ein wenig näher zu bringen. Gesehen haben wir sie ganz bestimmt alle schon, nur halt eben nicht wahrgenommen. Achtet einmal beim nächsten Spaziergang darauf, ob ihr die Blümchen nicht doch schon mal gesehen habt.

Herzlichen Gruß Waltraud