Dienstag, 5. April 2011

Scharbokskraut und Buschwindröschen

Schön, dass die Blumenfrage gelöst ist. DANKE Ilse für die tolle Umschreibung. Die beiden kleinen Blümchen kennt ihr sicher alle. Bevor die Bäume mit ihrem Laub den Boden beschatten, wachsen die Frühblüher aus unterirdischen Speicherorganen , um vor allen anderen Pflanzen am Licht zu sein.

Das Buschwindröschen ist weit verbreitet und fast überall in unseren Wäldern heimisch.Mit seinem kriechenden Rhizom, einem dicken unterirdischen Spross, breitet es sich schnell großflächig aus. Wenn die Pflanze zu blühen beginnt, reichert sie sich mit Giftstoffen an und darf nicht mehr verwendet werden.



Das leuchtend gelb blühende Scharbokskraut gehört in die gleiche Pflanzenfamilie. Seine Blätter hatte man früher als Salat genutzt. Nach dem Winter konnte man sich auf diese Weise erstmals wieder mit Vitamin C versorgen. Deshalb war es eine wirksame Heilpflanze gegen die Vitamin C Mangelkrankheit Skorbut.




In der Saarbrücker Zeitung war vor einigen Wochen ein Bericht über die Frühblüher und deshalb bin ich auf die Idee gekommen, sie Euch hier ein wenig näher zu bringen. Gesehen haben wir sie ganz bestimmt alle schon, nur halt eben nicht wahrgenommen. Achtet einmal beim nächsten Spaziergang darauf, ob ihr die Blümchen nicht doch schon mal gesehen habt.

Herzlichen Gruß Waltraud

Kommentare:

  1. Liebe Waltraud!
    Das Buschwindröschen habe ich auch schnell lösen können, aber der Name Scharbokskraut ist mir fremd. Doch jetzt weiß ich endlich, wie diese schönen gelb blühenden Pflanzen heißen, die ich in großer Anzahl im Garten blühen sehe.
    Lieben Gruß
    Lemmie

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  2. Guten Abend,

    Das Buschwindröschen war das Lieblingsblümchen meiner Mutter. Im Frühjahr, wenn diese kleinen Röschen blühen, hab ich das Gefühl, sie sendet mir einen Gruß. Ich hab mich gefreut, es hier zu finden. Es weckt viele Erinnerungen.

    Lieben Gruß - Erika

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  3. Liebe Waltraud!
    Was ich derzeit stricke, siehst du auf dem letzten Foto in meinem Blog. Das ist ein Pullunder - auf dem Bild in Lila.
    Pompon-Schals stricken war in diesem Winter bei mir beinahe eine Sucht. So zwischen 20 und 30 werden es schon gewesen sein. Ich selbst besitze noch 2 davon.
    Lieben Gruß
    Lemmie

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  4. Liebe Waltraud!
    Niedliche kleine Blüten hast Du da ins Netz gestellt, gefällt mir.
    Ja, die Natur schenkt uns so manches schöne!
    Liebe Grüße sendet Dir, Bärbel.

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  5. Liebe Waltraud
    großes Kompliment für Dich, weil Du uns auf zwei kleine - aber wunderschöne - Blümchen aufmerksam gemacht hast. Eine duftende Rose oder eine prächtige Orchidee findet immer Beachtung und Bewunderer. Jedoch sind die vielen unzähligen kleinen Blümchen, die die Natur hervorbringt und unsere Augen erfreuen, genau so beachtenswert.
    Ganz liebe Grüße Ilse

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  6. Liebe Waltraud,

    diese beiden Frühlingsblumen sind ja so lieb. Ich freue mich jedes Jahr, wenn ich sie erblicke. Buschwindröschen wachsen ja überall gerne im Unterholz. Bei uns im Wagwiesental wachsen hunderte zwischen den Büschen. Die gelben Blütchen, die auch unter einem anderen Namen bekannt sind (fällt mir gerade nicht ein!) wachsen z.B. bei meiner Tochter im Vorgarten - jede Menge. Sie sehen aus wie ein Blütenteppich, einfach schön!
    Das kleinste Blümchen kann uns doch erfreuen, nicht wahr? Ich denke jetzt z.B. auch an die winzigen Blüten des Vergissmeinnichts!

    Liebe Grüße

    Herzlich Renate

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