Freitag, 24. Juni 2011

Ferien

Vielen Dank für die Einträge, Kommentare und Bilder zum "Teddybär".


Im Saarland haben die Sommerferien begonnen.
Ich werde in den nächsten Wochen ein wenig Pause machen
und wünsche Euch allen eine gute Zeit.

Herzliche Grüße Waltraud

Sonntag, 19. Juni 2011

Der vergessene Teddybär

Die Aufgabenstellung lautete:

Wenn ein Teddybär erzählen könnte..............

( Kramen im Langzeitgedächtnis )


Fast jedes Kind hatte einmal einen Teddybären. Ich hatte meine Teilnehmer gebeten, die Geschichte eines Teddybären zu vervollständigen. Es kamen ganz reizende Geschichten dabei heraus. Eine davon habe ich im unteren Teil dieses Blogeintrages eingestellt. Eine Dame hatte sogar einen alten Bären mitgebracht. Er hatte Flickstücke auf seinem Fell, die Nase war repariert, er war beim "Bärenarzt" gewesen. Sie sagte: "Dieser Bär erinnert mich an die Kindheit meiner Tochter, er hat einen festen Platz in unserer Wohnung". Er sitzt noch immer auf einem Sessel und wartet, bis er nochmal ein bisschen Zuwendung von jemanden erfährt.

Unter den Teilnehmern wurden viele Erinnerungen an frühere Zeiten wach gerufen. Wir hatten eine schöne, besinnliche Kursstunde.

Der vergessene Teddybär
©E.L.S.A.

„Na, wer stupst mich denn da von einer Ecke in die andere und dann das grelle Licht, das bin ich ja gar nicht mehr gewohnt“, brummt Clemens, ein struppiger Teddy. „ Sei bloß nicht so empfindlich, was wollte ich da sagen, Du liegst schon zig Jahre auf meiner grünen Samtschleife“, erwiderte der einst so todschicke Florentinerhut.“

Zwei flinke Hände hatten zuvor emsig in der alten Holzkiste gewühlt, was nur hin und wieder mal vorkam. Meistens zur Faschingszeit, wenn nach alten Kostümen oder nach etwas Brauchbarem gesucht wird, fällt für kurze Zeit Licht in diese vergessene Welt.

„Ich bin ja nicht schwer, mein Inneres besteht ja nur aus Stroh“. „Ich bin auch aus Stroh und in den Köpfen, auf denen ich früher hin und wieder saß, war auch Stroh,“ erwiderte der Florentinerhut. Da mussten beide lachen und vergaßen dabei, dass sie noch nie miteinander gesprochen hatten, obwohl sie sich schon einige Jahre in der alten Kiste so nahe waren.

Der Florentinerhut schüttete ihm sein Herz aus und beschwerte sich, dass er, der er doch so ein edles Stück war, heute in dieser muffigen alten Mottenkiste liegen muss. „Einst haben sich die beiden Mädels des Hauses um mich gestritten, jede wollte mich tragen, ob beim Rendezvous, beim Sommerfest - bei allen festlichen Anlässen war ich das Tüpfelchen auf dem i. Frag die lila Seidenstola, sie hat auch ausgedient und liegt weiter unten, eingewickelt in eine vergilbte Zeitschrift.“

„Ich glaube Dir, brummte Clemens. Ich weiß, wie es ist, wenn die Menschen einem nicht mehr brauchen. Zuerst wird man links liegen gelassen und später verschwindet man in dieser dunklen Kiste auf dem Speicher. Ganz wegwerfen wollen sie uns nicht, sie könnten ja schließlich noch mal Verwendung für uns haben. Allerdings ist mir dies bis heute noch nicht passiert. Mich braucht niemand mehr, brummt er traurig.“ Dabei sieht er verlegen auf seine Tatzen - die eine war blau, die andere rot.

„Weißt Du, ich war einmal das Weihnachtsgeschenk von Oma Elsa für ihr Enkelkind Lottchen. Mit Lottchen verstand ich mich auf Anhieb. Sie sagte nicht einfach Bär zu mir, nein sie gab mir den Namen Clemens und alle in der Familie nannten mich auch so. Lottchen und ich waren ein Herz und eine Seele. Ich war ihr Schlafkamerad, ich wurde im Puppenwagen spazieren gefahren, musste ihre Kleidchen und Jäckchen anziehen, obwohl ich ja ein Junge bin und wurde ständig von ihr an meinen Tatzen durch die Wohnung geschleppt. Eines Tages war es dann so weit, dass meine Tatzen vom vielen Angreifen ganz zerschlissen waren. Lottchen bestand darauf, dass ich einen roten und einen blauen Handschuh bekommen sollte. Mir machte das nichts aus. Hauptsache sie hatte mich lieb.

Bis eines Tages ihre Freundin Reni, die ich gar nicht leiden konnte, mit dieser stracken blonden Barbipuppe aufkreuzte. Lottchen wollte natürlich auch so eine blöde Puppe haben.
Diese hatte nämlich Haare, die man kämmen konnte und viele Kleider zum Wechseln. All dies konnte man mit einem Teddy ja nicht. Ab sofort war ich tagsüber nur noch Luft für sie, doch ich durfte nachts bei ihr schlafen, bis Lottchen eingeschult wurde. Da bekam sie nämlich ein eigenes Zimmer und wieder war es Reni, die mein Schicksal besiegelte. Ach, schläfst Du immer noch mit diesem Brummbär, sagte sie und schaute mich geringschätzig an.
Vergessen waren unsere schönen Stunden, vergessen auch, dass ich ganze Nächte bei ihr gewacht habe, wenn sie mal krank war. Vergessen waren die Tränen, die sie auf mich weinte, wenn sie sich fürchtete oder schlecht geträumt hatte.
Ich bekam einen Platz auf dem kleinen Stühlchen in der Fensternische, auf dem ich so oft mit Lottchen zusammen gesessen hatte. Von hier aus sah ich nun, wie Lottchen immer größer und größer wurde. Ab und zu kam sie mal zu mir, wiegte mich hin und her, und wenn sie mein Brummen gehört hatte, setzte sie mich wieder hin, um sich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Reni war nur noch ein- oder zweimal gekommen, dann war sie für immer verschwunden. Dafür tauchte aber öfter ein junger Mann auf, den ich überhaupt nicht leiden konnte. Er hat Lottchen nämlich immer mitgenommen. Aber was noch schlimmer war, Lottchen nahm ihn manchmal in die Arme und drücke ihn an ihr Herz, genau so, wie sie es früher immer mit mir tat. Das war schrecklich für mich anzusehen. Und das aller, aller Schlimmste war, er sagte zu Lottchen immer L i e s e l o t t e.

So verging die Zeit, bis eines Tages eine große Aufregung im Haus zu spüren war. Koffer standen herum, Berge aus Kleidern wurden durchwühlt und alle waren ganz aufgeregt. Lottchens Mutter hat sogar geweint. Gegen Mittag kam Lottchen in das Zimmer, sie war wunderschön angezogen. Sie trug ein langes weißes Kleid, das reichte bis zum Boden, und auf ihren schönen blonden Locken trug sie einen grünen Myrtenkranz – sie sah aus wie ein Engel an Weihnachten. Aber es war Mai und ich sah Lottchen zum letzten Mal. Ich saß wie immer auf dem alten Klappstühlchen und konnte meinen Schmerz kaum verbergen, ich fühlte, dass ich ab heute ohne mein Lottchen weiterleben musste. Als ihre Mutter kam und sie ermahnte, dass es jetzt Zeit wäre, ging sie zur Tür, drehte sich plötzlich um und kam zu mir, nahm mich ein letztes Mal in ihre Arme, drückte mich an sich, wiegte mich hin und her, um mein Brummen zu hören und schaute mich lange an. Ich wagte kaum zu atmen vor lauter Glück. Dann setzte sie mich hin, strich mir über den Kopf und sagte: Tschüss Clemens, alter Freund, du warst mein liebster Spielkamerad und ging aus dem Zimmer.
Später, bei irgend einem Hausputz, hat man mich dann in diese alte Holzkiste zu all den Dingen gelegt, die nicht mehr gebraucht werden.“

Clemens kämpfte mit den Tränen, so sehr hatte ihn die Erinnerung an die früheren Zeiten gerührt. Auch der Florentinerhut war ganz ergriffen, darum bemühte er sich, schnell etwas Lustiges zu sagen, damit Clemens wieder lachen konnte. „Kopf hoch, alter Bär, irgendwann holen sie uns wieder aus dieser dunklen Kiste, und wir beide erleben etwas Wunderschönes.“

Und genau so war es auch. Anlässlich eines Kostümfestes wurde der Hut hervorgeholt, seine grünen Samtbänder geglättet und mit einem kleinen Veilchensträußchen auf neu getrimmt. Die Frau des Hauses glänzte mit ihrer Garderobe auf dem Frühlingsball und hierbei war der Florentinerhut – genau wie früher - wieder das Tüpfelchen auf dem i.

Clemens landete eines Tages zusammen mit anderen Spielsachen in einem großen blauen Nylonsack und wurde auf eine große Reise geschickt.


Wieder war Weihnachten, aber in einem fremden Land und nicht Oma Elsa, sondern eine rotbackige dicke Tante Olga verschenkte ihn an ein kleines Mädchen. Das Mädchen heißt Natascha und lebt mit drei Schwestern und zwei Brüdern in einer kleinen ärmlichen Wohnung.

Natasche hat schwarze Locken und dunkle Augen. Sie ist ein liebes Mädchen und er fühlt sich sehr wohl bei ihr, denn auch sie gibt ihn nicht aus den Händen, nimmt ihn überall mit hin und er darf auch nachts bei ihr schlafen. Obwohl es im Bett etwas eng ist, denn Natasche muss das Bett mit ihrem Schwesterchen Ina teilen. Ina bekam vom Christkind ein kleines Negerpüppchen geschenkt. Das sieht sehr niedlich aus. So liegen sie dann Nacht für Nacht zu viert in einem Bett. Obwohl Clemens diese fremde Sprache anfangs nicht verstand, bemerkte er doch, dass er einen neuen Namen bekommen hatte. Alle nennen ihn jetzt Igor.

Ob Clemens oder Igor, die Hauptsache ist, er wird wieder gebraucht, sagt sein Bärenverstand und nach nicht all zu langer Zeit, fühlte er sich heimisch. Außerdem wird er allmählich alt, doch Natascha hegt und pflegt ihn, bürstet sein struppiges Fell, strickt für ihn einen dicken Wollanzug und näht ein Paar feste Filzschuhe, denn wo er jetzt lebt, ist es recht kalt. Er ist wieder glücklich und im 7. Bärenhimmel. Nur ab und zu, da träumt er von der alten Heimat, von den ersten Weihnachten - und von seinem Lottchen.


Der Teddybär auf dem Bild ist ein Bär von unserem Sohn. Ich bin froh, dass ich ihn behalten durfe.

Ich bin mir sicher, auch ihr habt zuhause noch einen Bären, eine Puppe oder sonst ein Stofftier, dass euch an frühere Zeiten erinnert. Wenn ja, könnt ihr es mir gerne auf der Pinwand einstellen. ich würde mich freuen.

Ich wünsche euch einen gemütlichen Sonntag

Waltraud

Freitag, 10. Juni 2011

Zum Schmunzeln


Seit Montag hatten wir keinen Internetzugang. Da merkt man erst, wie sehr man sich an die moderne Kommunikationstechnik gewöhnt. Aber wenigstens unser Telefon ging noch. Wir haben vor 14 Tagen bei T-online etwas umgestellt, seit am 6.6. die neue Leitung geschaltet war, ging nichs mehr. Hätten wir nicht einen sehr kompetenten PC - Spezialisten, wir würden sicherlich noch eine ganze Weile ohne Internet leben müssen.

Die Übung mit den Hunden hatte ich in einem der Kurse als Hausaufgabe mitgegeben, sie ist fast von allen Teilnehmern gelöst worden und hat viel Gesprächsstoff gegeben. Hier auf der Seite sind nur wenige Kommentare dazu abgegeben worden, nachdem der Rolf die Lösung eingestellt hatte. Das ist eigentlich schade.

Heute habe ich nichts zum Überlegen, sondern was zum Schmunzeln:


Ein Rechtsanwalt saß im Flugzeug einer Blondine gegenüber, langweilte
sich und fragte, ob sie ein lustiges Spiel mit ihm machen wolle.
Aber sie war müde und wollte schlafen.
Der Rechtsanwalt gab nicht auf und erklärte, das Spiel sei nicht nur
lustig,sondern auch leicht: "Ich stelle eine Frage und wenn Sie die
Antwort nicht wissen, zahlen Sie mir 5 Euro und umgekehrt."
Die Blondine lehnte ab und stellte den Sitz zum Schlaf zurück.
Der Rechtsanwalt blieb hartnäckig und schlug vor:
"O.K., wenn Sie die Antwort nicht wissen, zahlen Sie 5 Euro, aber wenn ich die Antwort nicht weiß, zahle ich Ihnen 500 Euro!"

Jetzt stimmte die Blondine zu und der Rechtsanwalt stellte die erste
Frage:"Wie groß ist die Entfernung von der Erde zum Mond?" Die Blondine
griff in die Tasche und reichte wortlos 5 Euro hinüber.

"Danke", sagte der Rechtsanwalt, "jetzt sind Sie dran."
Sie fragte ihn: "Was geht den Berg mit 3 Beinen hinauf und kommt mit 4
Beinen herunter?"

Der Rechtsanwalt war verwirrt, steckte seinen Laptopanschluss ins
Bordtelefon, schickte E-Mails an seine Mitarbeiter, fragte bei der
Staatsbibliothek und bei allen Suchmaschinen im Internet, aber vergebens,
keine Antwort.

Nach 1 Stunde gab er auf, weckte die Blondine und gab ihr 500 Euro.
"Danke", sagte sie und wollte weiter schlafen. Der frustrierte
Rechtsanwaltaber hakte nach und fragte: "Also gut, was ist die Antwort?"

Wortlos griff die Blondine in die Tasche und gab ihm 5 Euro!

Was lernt man daraus ?

Manche Männer sind noch dümmer als Blondinen!-:))

Herzliche Grüße Waltraud

Sonntag, 5. Juni 2011

5. Juni. Tag des Hundes

Sportturniere, Ausstellungen, Spaziergänge –
heute, am 5. Juni steht der Hund im Mittelpunkt


Die ganze Faszination des Lebens mit dem Hund – darum geht es am 5. Juni. Denn an diesem ersten Sonntag des Monats feiern der Verband für das Deutsche Hundeswesen (VDH) und seine Mitgliedsvereine den Tag des Hundes.
Mehr noch: Das ganze Wochenende über finden am 4. und 5. Juni an hunderten Orten im ganzen Land Aktionen und Veranstaltungen statt, in deren Mittelpunkt der Hund steht.

„Wir wollen mit dem Tag des Hundes zeigen, wie vielfältig und faszinierend das Leben mit Hunden sein kann“, kündigt VDH-Präsident Professor Peter Friedrich an.
Sportturniere und Hundeausstellungen stehen daher ebenso auf dem Programm wie organisierte Spaziergänge oder zahlreiche Aktionen zum Tag der offenen Tür.

Da ich mich in den letzten Wochen etwas mehr mit Hunden beschäftigt habe,
werde ich eine Übung dazu hier einstellen.

Diesmal werden Hunderassen gesucht.

Findet Ihr heraus, um welche es sich handelt?
?
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1. Ich alleine durfte mich Palasthund nennen und niemand anderem in China war es erlaubt, mich zu besitzen.

2. Früher wurde ich als Rettungshund in den Bergen eingesetzt, ohne ein Fässchen um den Hals.

3. Mein Name ist nicht von einer Insel abgeleitet, habe aber immer schon am Mittelmeer in Häfen für die Bekämpfung von Mäusen und Ratten gesorgt.
Fett gegessen? Den Namensvetter stehen lassen, lieber mit mir einen Spaziergang machen!

4. Urväter waren römische und deutsche Hunde die sich vereinigten in der ältesten Stadt Baden Württembergs, von der ich auch meinen Namen habe. Damals diente ich als Metzgerhund, später als Polizeihund.

5. Mein auffälliges gepunktetes Fellkleid kennt jeder. Ob ich tatsächlich von der Ostküste der Adria stamme, ist unklar.

6 .Ich stamme aus einer gräflichen Gegend Großbritanniens, bin klein adrett und meinen Artgenossen gegenüber überhaupt nicht ängstlich und schon gar nicht untertänig.

7. Geboren wurde ich am Hindukusch und Soldaten schmuggelten mich dereinst außer Landes.

8. Ein Steuereintreiber und städtischer Hundefänger gab mir seinen Namen. In meinen Adern fließt das Blut eines „Fleischerhundes“ und eines Schäferhundes.

9. Ich bin ein ausgesprochener Familienhund. Einst arbeitete ich an der kanadischen Ostküste als „Fischfänger“. Daher die Schwimmhäute an meinen Pfoten.

10. Ich komme von einer Insel im Atlantischen Ozean vor der Nordostküste Nordamerikas.

11. Ich stamme aus dem Mittelmeerraum, wurde nach Übersee auf eine Insel mitgenommen und trage den Namen der Inselhauptstadt nur, weil dort der Tabak die selbe Farbe hat, wie mein Fellkleid.

12. Sisi besaß 7 von meiner Art, obwohl ich damals 1.400 Goldtaler kostete. Ob sie eine Baussparkasse hatte?


Gesucht sind alle Hunderassen plus das Lösungswort.

Ich habe noch eine Bitte. Wenn jemand hier etwas herauskopiert, dann macht das bitte mit dem Copyright.

Hier habe ich noch ein kleines Video von unserem Smutje. Es ist der Hund unseres ältesten Sohnes. "Napoleonkomplex beim Hund hat" es sein Frauchen genannt. Warum? Ihr werdet es gleich sehen:








Jetzt wünsche ich euch einen schönen Sonntag und viel Spaß beim Auflösen des Rätsels.

Herzliche Grüße Waltraud