Montag, 22. August 2011

Jeden Tag 10 Minuten


Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.

Sobald man aufhört, treibt man zurück.

Benjamin Britten




Um geistig fit zu bleiben, sollten wir jeden Tag etwas für unsere grauen Zellen tun. Dabei ist es nicht notwendig schwierige Aufgaben zu lösen, sondern wichtig ist die Regelmäßigkeit. Wenn Sie sich jeden Tag etwa 10 Minuten Zeit für ihr Training nehmen, dann haben Sie schon viel für ihr Gedächtnis getan. Das kann ein Sudoku sein, ein Kreuzworträtsel oder eine Übung, um den Wortschatz zu aktivieren und die Konzentration zu verbessern. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, unser Gehirn auf Trab zu bringen. Regelmäßig in einer Gruppe zu trainieren macht Spaß. Ab heute, Dienstag, 23.08.11 beginnt in Wiebelskirchen ein Kurs in Gedächtnistraining. Er findet 1 x wöchentlich dienstags statt. Nächste Woche beginnt ein Kurs bei der KVHS in Ottweiler und am Donnerstag 1.9.11 ein weiterer Kurs in Wiebelskirchen. Auch in anderen Städten werden Kurse des "Bundesverbandes Gedächtnistraining" angeboten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es noch immer Menschen gibt, die zwar gerne einen Kurs besuchen möchten, sie haben allerdings Angst sich zu blamieren. Ich höre sehr oft " Ach, das müsste ich auch mal machen" Diese Angst ist in unserem Kurs unbegründet, da niemand direkt abgefragt wird. Im Gegenteil, es macht Spaß mit anderen zusammen auf spielerische Weise zu trainieren. Hier kann ich nur einen kleinen Teil der Übungen vorstellen, die wird durchführen. Falls jemand eine Frage zum Ablauf einer Kursstunde hat, so werde ich sie gerne beantworten.

Herzliche Grüße Waltraud

 
 

Kommentare:

  1. Hallo, liebe denkkugel-Leser

    man sollte sich spätestens dann in einem Gedächtnistrainingskurs anmelden, wenn es einem so ergeht, wie folgender Dame:

    Wo, was, wie?

    Ach, wie war doch schnell der Name,
    von dieser netten alten Dame,
    die mir gestern dieses ................
    na, das Ding da, ach wie heißt es?
    Jetzt hab ich es doch glatt vergessen,
    ich weiß nur, es war etwas zum Essen.
    Ach, da fällt’s mir wieder ein,
    es drehte sich um’s Hühnerbein,
    das sollt’ ich kochen für den Mann,
    nach dem Rezept, das sie ersann.

    Das Fett, es brutzelt schon ganz heftig,
    für’s Hühnerbein, das stramm und deftig,
    gebraten gross, so lecker schmeckt,
    wüßt ich nur, wo’s Rezept jetzt steckt.
    Ich such’ im Keller und im Schrank,
    im Bad und auf der Fensterbank,
    ich wühl in Taschen und im Bett,
    wenn ich nur wüßt’, wo ich es hätt,
    und außerdem, was such’ ich nur?
    Jetzt fällt’s mir ein, die Dame war Frau Schnur.

    Das Fett, inzwischen schon verbrannt,
    das Rezept - halt ich in meiner Hand,
    das Hühnerbein - es ist nicht zu fassen,
    hab ich bei ALDI liegen lassen.
    Wie konnte mir das nur passieren,
    mein Hirn, das muß ich jetzt trainieren,
    ich fange nach des Kneipp’chen Plan
    mit dem Gedächtnistraining an.
    Mein Hirn soll wieder funktionieren,
    will’ niemals mehr etwas verlieren.

    Vergeß’ kein Name und kein Wort,
    ich meld’ mich an - und zwar sofort.
    Will wieder eine Schulbank drücken,
    verbessern meine Bildungslücken,
    bekomme wieder Selbstvertrauen,
    will fest auf Kneipp und Stengel bauen.
    Auch Ältere sollten was riskieren,
    um nicht den Anschluß zu verlieren.
    Das muss doch gehen, es wäre doch zum Lachen,
    ja, was wollt’ ich eigentlich noch machen?

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  2. Liebe Ilse,

    danke für dieses treffende Gedicht, ich hab es noch gekannt. Du hast es vor einigen Jahren geschrieben. Es ist viel zu schade, dass es hier in den Kommentaren untergeht.

    Waltraud

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  3. Liebe Waltraud!
    Wegen der großen Hitze kann ich derzeit im Garten nicht viel machen, also sitze ich still im Schatten und löse jede Menge Rätsel, ganz egal, welcher Art sie sind. Und ich merke dabei, wie ich immer besser werde :)
    Lieben Gruß
    Lemmie

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  4. Zuerst mal, liebe Ilse,

    Dein Gedicht ist einfach SUPER! Wenn man solche Gediche schreibt, dann ist das Gedächtnis ganz sicher noch o.k.!!!!!!
    Ich habe es ein paarmal gelesen, einfach wunderbar!

    Liebe Waltraud, es ist sehr gut, dass es solche Kurse gibt. Auch ich habe schon daran gedacht, einen Kurs bei Dir zu belegen. Vielleicht überlege ich es mir noch.
    Ich mache ja noch Vieles für meinen Geist und denke, dass ich noch o.k. bin - aber das könnte sich ja auch schnell ändern.

    Ich denke her, ich denke hin,
    so kommt mir manches in den Sinn,
    ich grüble nach und finde dann
    ein altes Bild von irgendwann.
    Ein junges Mädchen sehe ich,
    bekannt kommt vor mir das Gesicht,
    wer das wohl ist? Weiß es nicht mehr,
    von irgendwo kenn' ich sie her -
    Nur, wer mag die Hübsche sein?
    Es fällt mir einfach nicht mehr ein!
    Selbst das Kleid, das sie hier trägt,
    das Lächeln, das sie aufgelegt,
    bekannt sind Tasche mir und Schuhe,
    ich komme einfach nicht zur Ruhe,
    bis mein Geist endlich soweit:
    Das bin doch ICH vor langer Zeit!

    Wenns mal soweit, muss ich gestehen,
    werd' ich zum Gedächtnistraining gehen!

    Einen ganz lieben Gruß schickt Dir

    Renate ♥

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  5. Hallo, Ilse u Renate,
    was habt ihr da für schöne Gedichte in „Waltrauds Denkkugel“ gesetzt. Ich habe direkt meine Frau, Brigitte, dazu gerufen, als ich diese Texte gelesen habe. Wir haben beide herzhaft gelacht. Toll habt ihr die Gedichte verfasst. Ich kann euch bestätigen, das Gedächtnis lässt nichts zu wünschen übrig!

    Herzliche Grüße Rolf

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