Samstag, 31. Dezember 2011

Einen guten Rutsch




Ich wünsche allen meinen Denkkugel Lesern
einen guten Rutsch in ein gesundes,
glückliches und zufriedenes Jahr 2012


   Waltraud   
  

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Konzentriert lesen

Till Eulenspiegel
Bei diesem Text fehlen alle Anfangsbuchstaben. Könnt ihr ihn trotzdem lesen?
Die kleine Geschichte verdeutlicht warum es besser ist, manchmal ein wenig langsamer zu gehen.


_ill _ulenspiegel _ing _ines _chönen _ages _it _einem _ündel _n _abseligkeiten _u _uß _ur _ächsten _tadt. _uf _inmal _örte _r, _ie _ich _chnell _ufgeräusche _äherten _nd _ine _utsche _ielt _eben _hm.

_er _utscher _atte _s _ehr _ilig _nd _ief: "_ag _chnell – _ie _eit _st _s _is _ur _ächsten _tadt?"

_ill _ulenspiegel _ntwortete: "_enn _hr _angsam _ahrt, _auert _s _ohl _ine _albe _tunde. _ahrt _hr _chnell, _o _auert _s _wei _tunden, _ein _err."

"_u _arr" _chimpfte _er _utscher _nd _rieb _ie _ferde _u _inem _chnellen _alopp _n _nd _ie _utsche _ntschwand _ill _ulenspiegels _lick.

_ill _ulenspiegel _ing _emächlich _eines _eges _uf _er _traße, _ie _iele _chlaglöcher _atte. _ach _twa _iner _tunde _ah _r _ach _iner _urve _ine _utsche _m _raben _iegen. _ie _orderachse _ar _ebrochen _nd _s _ar _ust _er _utscher _on _orhin, _er _ich _un _luchend _aran _achte, _ie _utsche _ieder _u _eparieren.

_er _utscher _edachte _ill _ulenspiegel _it _inem _ösen _nd _orwurfsvollen _lick, _orauf _ieser _ur _agte: "_ch _agte _s _och: _enn _hr _angsam _ahrt, _ine _albe _tunde…"

Herzliche Grüße Waltraud





Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten





"Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag
Gott ist mit, uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiß an jedem neuen Tag"





 
Mit diesen Worten von Dietrich Bonhöfer
wünsche ich Euch von Herzen
ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
und ein glückliches Jahr 2012.
 
Waltraud
 
 

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Wie lautet das Zitat?

Kurz vor Weihnachten hab ich noch ein Rätsel für Euch.  


Wenn die Balken in der richtigen Reihenfole spaltenweise gestapelt werden, 
dann erhält man ein Zitat von Goehte.  

Viel Spaß bei der Auflösung.

Ich wünsche noch ein paar streßfreie Vorweihnachtstage.
   Waltraud

Montag, 19. Dezember 2011

Welpen zu verkaufen

In der vergangenen  Woche waren wir bei unserem Sohn in Leipzig. Die Zeit vergeht wie im Flug und die Tage waren viel zu schnell vorbei.  Der kleine Hund auf dem Bild ist unser "Smutje". er ist inzwischen 4 Jahre alt.  Als er in unsere Familie kam, hatte unser Sohn noch in Hamburg gewohnt, daher kommt wohl auch der ungewohnte Name. Letzte Woche hatte an seinem Beinchen eine verletzte Stelle,  dieSalbe, die wir aufgetragen hatten,  wollte er immer ablecken.  Damit er das nicht tut, hat er einen Verband bekommen. Dieses ungewohnte weiße Stück Stoff am Bein hat ihn irgendwie irritiert. Plötzlich hat er gehinkt, und dass, obwohl er vorher einwandfrei gelaufen ist. Das hat lustig ausgesehen.

In der  Geschichte die ich gefunden habe, geht es um einen kleinen Hund und einen kleinen Jungen:

Welpen zu verkaufen


In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem stand: "Welpen zu verkaufen".
in kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild. Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: "Was kosten die Hundebabys?"

"Zwischen 50,- und 80,- EUR." sagte der Mann.


Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus. "Ich habe 7 Euro und 65 Cents." sagte er. "Darf ich sie mir bitte anschauen?"

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her. Eines von ihnen war deutlich langsamer als die anderen und humpelte auffällig.

"Was hat der Kleine dahinten?" fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hatte und nie richtig laufen würde.

"Den möchte ich kaufen." sagte der Junge.

"Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund." antwortete der Mann. "Aber, wenn du ihn unbedingt willst, schenke ich ihn dir."

Da wurde der kleine Junge wütend. Er blickte dem Mann direkt in die Augen und sagte: "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist jeden Cent wert, genauso wie die anderen auch. Ich gebe Ihnen meine 7,65 EUR und werde jede Woche einen Euro bringen, bis er abgezahlt ist."

Der Mann entgegnete nur: "Ich würde ihn wirklich nicht kaufen - er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu rennen und zu toben wie die anderen."

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte. Liebevoll auf den Hund blickend sagte er: "Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn versteht."

Dan Clark "Weathering the Storm",Geschichte aus dem Englischen übersetzt und leicht geändert

Ich wünsche euch eine schöne letzte Adventswoche.
Waltraud





Montag, 12. Dezember 2011

Weihnachten hat sich im Laufe der Jahre verändert

Weihnachten ist heute, im Jahr 2011, ganz anders als vor 60 - 70 Jahren.
Dieses Gedicht hab ich vor 15 Jahren zum ersten Mal in der Hand gehabt.
Jetzt habe ich es zufällig beim Stöbern in meinen Unterlagen wieder gefunden.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich es bei unserer Weihnachtsfeier vorgelesen hatte. Bei vielen hatte es Erinnerungen geweckt.

Als ich ein Kind noch gewesen,
das ist schon lange her,
da war Weihnachten ein Erlebnis,
ein Märchen und noch viel mehr.
Es gab nur kleine Geschenke,
denn wir waren ja nicht reich,
doch diese bescheidenen Gaben
kamen dem Paradiese gleich.


Dort gab es Äpfel und Nüsse,
mitunter auch ein Paar Schuh,
und wenn es die Kasse erlaubte,
ein kleines Püppchen dazu
Wie war doch das Kinderherz selig,
ob all dieser herrlichen Pracht,
und es war ein heimliches Raunen
um die Stille Heilige Nacht.


Dann wurde ich größer und älter
und wünschte mir das und dies,
ich hörte auf an das Christkind zu glauben
und verlor dabei das Paradies.

Und dann kam der Krieg,
mit all seinen Leiden,
mit Hunger und Not,
da wurde ich wieder bescheiden,
und dankbar für ein Stückchen Brot.


Wir alle wurden dann kleiner,
und nur ein Wunsch hatte Macht.
Wir wollten vereint sein ,
mit unseren Lieben
in der Stillen Heiligen Nacht.

Doch der Wunsch erfüllte sich selten,
denn die lagen draussen und hielten Wacht
und wir alle waren einsam und weinten
in der Stillen Heiligen Nacht.

Als dann der Krieg war zu Ende,
wuchs eine neue Jugend heran,
und die hatten auch ihre Wünsche
an den lieben Weihnachtsmann.

Nur waren die nicht klein und bescheiden,
denn der Wohlstand kam in das Land,
die Wünsche wurden grösser und grösser
und das Schenken nahm überhand.

Nun wird gewünscht und gegeben,
und keiner fragt nach dem Wert,
vergessen sind Krieg und Armut
und die Stunden am einsamen Herd.

Aus dem schönsten christlichen Feste,
hat der Mensch einen Jahrmarkt gemacht.
Es wünscht sich vom Besten das Beste,
und vergisst dabei den Sinn der heiligen Nacht.

Wer das Gedicht verfasst hat, weiß ich nicht.
Weihnachten hat immer den Sinn, den wir ihm geben. Ob wir die Vorweihnachtszeit in Hektik verbringen oder es etwas ruhiger angehen, dass liegt immer nur an uns selbst.

In einem Gedicht meiner Freundin Renate heißt es:
                    
                     Weihnachtszeit
                     stille Zeit
                          Weihnachtszeit
                     nimm dir Zeit..........

Ich wünsche euch allen eine ruhige , besinnliche Adventswoche.

Herzliche Grüße Waltraud



Sonntag, 4. Dezember 2011

Eine kleine Weihnachtsgeschichte


Die Himmelsgeschenke
Eine Erzählung von Marianne Kunz-Jäger, Oberwil-Lieli

Jedes Jahr im Dezember, wenn die Nächte lang und dunkel sind, und die Kinder anfangen, an Weihnachten zu denken, ruft Gott seine vielen Engel zu sich und sagt: "Es ist Zeit, den Himmel fürs grosse Fest vorzubereiten."
Da holen die Engel die lange, goldene Himmelsleiter und stellen sie dem Mond an die Nase. Und einer klettert hoch und schrubbt ihm den Schmutz aus seinem uralten Gesicht.
„O", sagt der Mond: "Bitte nicht so stark, ich bin ein alter Mann!"
Aber schon fährt ein anderer Engel mit einem weichen Wolkenlappen über die Berge und Täler im verwitterten Mondgesicht.
„O", sagt der Mond:" Das kitzelt!"
Nach dem Mond bekommen die Sterne eine lange, kühle Regendusche.
Zwei Winterengel holen Regen und Nordwind in die Himmelsküche und mischen den weissen, flockigen Schnee.
Dann räumen die Engel den Himmel auf.
Blitze kommen zu Blitzen,
Donner zu Donner,
Schäfchenwolken zu Schäfchenwolken,
Himmelsglanz und Morgenrot zu Himmelsglanz und Morgenrot,
denn Ordnung muss sein, auch im Himmel.
Und wenn am 24. Dezember alles geputzt und geordnet ist, und der Himmel im weihnächtlichen Glanz erstrahlt, ruft Gott seine Engel wieder zu sich.
„Ich danke euch," sagt er. „Heut, in der heiligen Nacht, will ich den Menschen drei Geschenke geben: Liebe, Frieden und Freude.

Da öffnet Gott das goldene Himmelstor. Die Engel fliegen auf die Erde hinunter.
Sie fliegen in jedes Haus, zu jedem Menschen, ob gross, ob klein, ob jung, ob alt. Und sie legen die Gottesgeschenke direkt in sein Herz hinein.
Die Engel kommen auch zu dir.
Spürst du sie?

Einen schönen und gemütlichen 2. Advent wünsche ich Euch.
Waltraud